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Fraktion CDU und Freie Bürger

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CDU besichtigte Feuerwehrhaus

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CDU-Fraktion besichtigte Feuerwehrhaus
Detailplanung für die Generalsanierung beginnt - Verbandsgemeinde investiert rund eine Million Euro

PELLENZ/PLAIDT. Die CDU-Fraktion besichtigte jetzt erneut das Feuerwehrgerätehaus in Plaidt. Denn in den kommenden Wochen werden die Detailplanungen für die Generalsanierung und die Erweiterung des Gebäudes erstellt. Der Verbandsgemeinderat hatte in seiner letzten Sitzung den Beschluss gefasst, das Gerätehaus 2009 zu sanieren und zu erweitern.
 
Bürgermeister Klaus Bell betonte beim Rundgang: „Das Architekturbüro Brühl aus Kaltenengers hat in enger Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeindeverwaltung und der Feuerwehr die Planung erstellt. Geprüft wurde auch ein Neubau, alternative Standorte wurden betrachtet. Die Feuerwehr hat sich einstimmig für die Maßnahme und den heutigen Standort ausgesprochen."
 
Das Dach des Gerätehauses ist undicht, das Gebäude weist erhebliche Mängel auf. Und seit Jahren müssen die Wehrleute mit den beengten Verhältnissen leben. Das Gerätehaus soll nun komplett saniert werden. Außerdem wird es baulich erweitert, um der Feuerwehr ausreichend Platz für Werkstätten, Umkleiden und Sanitärtrakte sowie einen Schulungsraum und eine LKW-Waschhalle zur Verfügung zu stellen, die auch als Stellplatz dienen soll.
 
Als „schlüssiges und durchdachtes Konzept, das die Möglichkeiten am Standort optimal ausnutzt", bezeichnete Dirk Schwindenhammer, Geschäftsführer der CDU-Fraktion, die Planungen. Die Fahrzeughalle wird um einen weiteren Stellplatz und einen Lagerraum für Schläuche erweitert. Ein Teil der Halle erhält ein Obergeschoss, in dem ein Schulungsraum mit dazugehörigen Nebenräumen untergebracht ist. Erreichbar ist die erste Etage über ein neues Treppenhaus.
 
Die Einsatzzentrale der Verbandsgemeinde werde in die Fahrzeughalle verlagert, der Haupteingangsbereich in den Pappelweg. Ein Büro werde eingerichtet, erklärte Beigeordneter Detlev Leersch, zugleich Wehrleiter der Verbandsgemeinde. Entstehen werden neue Räume für die Atemschutzwerkstatt, inklusive Sauerstofffüll- und Kompressorraum, sowie die Kleiderkammer. Erstmals erhält die Feuerwehr Umkleiden, sowie Waschräume für Damen und Herren. Vorhandene Werkstatt- und Lagerräume bleiben erhalten, werden aber auch saniert.
 
Heizung, Lüftung und Elektrik werden erneuert. Decken und Wände werden nach den neusten Richtwerten gedämmt. Das undichte Flachdach der Fahrzeughalle wird durch Satteldächer ersetzt. Auch das vorhandene Dach des Wohngebäudes soll neu gedeckt werden. Die Wohnung im Obergeschoss bleibt erhalten. Zusätzlich wird die Verbandsgemeinde das gegenüberliegende Grundstück von der Ortsgemeinde erwerben. Dort sollen Parkplätze für die Feuerwehr entstehen.
 
Die Kosten für die Generalsanierung und die Erweiterung werden vom Architekten auf 953.000 Euro geschätzt. Ein Landeszuschuss wird beantragt.

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