Frauen-Union Plaidt erlebt unterhaltsamen Nachmittag in Udenhausen |
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Die Teilnehmerinnen mit Barbara Vogt (ganz links) vor dem Heimatmuseum in Boppard-Udenhausen.
Schon vor dem Haus weisen zwei riesige Schwellköpfe auf die derzeitige Ausstellung hin: Max und Moritz machen im Moment das Heimatmuseum von Boppard-Udenhausen unsicher. Eigentümerin Barbara Vogt zeigte den Plaidter Frauen ihr Elternhaus und das nachbarliche "Schusterklose-Haus", die sie beide in jahrelanger liebevoller Kleinarbeit in ein Heimatmuseum verwandelt hat.
Neben landwirtschaftlichen Geräten erinnerten vor allem die vielen häuslichen Geräte, Kleidungsstücke und Einrichtungsgegenstände einige der Teilnehmerinnen an ihre eigene Kindheit. Neu war für einige Frauen wie aus Flachs nach vielen Arbeitsschritten Leinen entsteht und wie viele umgangssprachliche Ausdrücke aus der Flachsverarbeitung stammen, wie zum Beispiel "ins Blaue fahren", "jemanden durchhecheln" oder "schäbig aussehen".
An vielen Stellen im Museum begegneten den Besucherinnen außerdem die lebensgroß dargestellten Streiche von Max und Moritz. Schnell wurde deutlich, mit wieviel Leidenschaft und Begeisterung Barbara Vogt ihr Museum betreibt. Die Ideen für die nächsten Jahre scheinen ihr ebenso wenig auszugehen wie die Lust am Bauen, Umarrangieren, Dekorieren und Gäste empfangen.
FU-Vorsitzende Renate Dötsch und Landtagsabgeordnete Hedi Thelen dankten ihr mit einem kleinen Präsent für den unterhaltsamen Nachmittag.
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