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Fraktion CDU und Freie Bürger

Vorsitzender:

Georg Moesta
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VG-Rat: Antrag Lavamaar

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Lavamaar soll Zuschuss erhalten
Pellenz-CDU knüpft Finanzspritze an Bedingungen

Das Freizeitbad Lavamaar belastet die Ortsgemeinde Nickenich seit Jahren und hat den kommunalen Haushalt in Schieflage gebracht. Seit ein paar Monaten steht fest: Findet sich keine Lösung, muss die Gemeinde ihr Hallenbad wohl zum Ende des Jahres schließen. Doch nun gibt es einen Hoffnungsschimmer: Die CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat Pellenz hat ein „5-Punkte-Programm“ erarbeitet, das nun dem Rat der Verbandsgemeinde zur Beschlussfassung vorgelegt werden soll. Die CDU „unterstützt die Bemühungen um den Erhalt des Lavamaars und ist hier auch zu einem finanziellen Engagement bereit“, heißt es im Antrag. In den kommenden fünf Jahren soll die Verbandsgemeinde insgesamt 300.000 Euro für die Erhaltung des Schwimmbades bereitstellen.
 
In einem Pressegespräch informierten Fraktionsvorsitzender Rudolf Schneichel und Gemeindeverbandsvorsitzender Georg Moesta jetzt über den Vorschlag. Die finanzielle Unterstützung durch die Verbandsgemeinde ist jedoch an mehrere Bedingungen geknüpft: Ein professionelles Konzept soll das Bad und seine realistischen Zukunftschancen beurteilen. Die Ortsgemeinde muss entsprechend investieren und die Verbandsgemeinde verlangt ein Mitspracherecht. Außerdem soll die Möglichkeit geschaffen werden, einen privaten Investor einzubinden. Auch die Nutzer des Bades sollen über die Eintrittspreise und einen noch zu gründenden Förderverein ihren Beitrag zum Erhalt des Lavamaars leisten.
 
„Es muss eine realistische Perspektive für den Erhalt des Bades über den jetzt vorgesehenen Zuschuss-Zeitraum von fünf Jahren hinaus bestehen. Dies bedeutet mehr als nur eine Neuaufteilung der jährlichen Verluste. Ein Sterben auf Raten muss vermieden werden“, erklärte Georg Moesta. Hierzu sei insbesondere eine deutliche Attraktivitätssteigerung des Bades erforderlich. „Dies setzt ein realistisches Konzept voraus und eine präzise Kalkulation. Dieses Konzept soll unter sachverständiger Begleitung den Investitionsstau und weitere notwendige Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung des Lavamaars und die hiermit verbundenen Kosten beinhalten. Von der Ortsgemeinde Nickenich erwarten wir die ausdrückliche Bereitschaft zur Investition und zur Übernahme der damit verbundenen Kosten“, so Rudolf Schneichel.
 
Der über die Verbandsgemeindeumlage zu finanzierende Zuschussbetrag soll jährlich abnehmend gestaffelt werden. Insgesamt sollen so 300.000 Euro innerhalb von fünf Jahren zur Verfügung gestellt werden. „Eine verantwortliche Einbindung der Verbandsgemeinde und ihrer Vertreter in künftige das Lavamaar betreffende Entscheidungsprozesse ist im Hinblick auf den mehr als nur finanziellen Beitrag zum Fortbestand des Freizeitbades erforderlich und vertraglich abzusichern“, heißt es weiter im Antrag der CDU. Die Union erwartet außerdem, dass auch von den Nutzerinnen und Nutzern ein Beitrag zum Erhalt des Bades geleistet wird. Dies sei vorstellbar über eine Erhöhung der Eintrittspreise und die Gründung eines Fördervereins. Hier könnten zunächst alle rund 2.500 Personen für eine Mitgliedschaft und damit ihren finanziellen Beitrag angesprochen werden, die die Unterschriftenaktion zum Erhalt des Bades unterstützt haben.
 
Der Rat der Verbandsgemeinde Pellenz entscheidet wohl Ende Oktober über den Antrag der CDU. Die Verwaltung soll dann beauftragt werden, im Sinne des Antrags weitere Verhandlungen mit der Ortsgemeinde Nickenich zu führen und dem Rat entsprechend zu berichten.

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