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Fraktion CDU und Freie Bürger

Vorsitzender:

Georg Moesta
Nierderstraße 12
Tel. 02632-810104

 

VG-Rat: Beschluss Lavamaar

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Der Rat der Verbandsgemeinde Pellenz hat dem Antrag der CDU-Fraktion zugestimmt, die Ortsgemeinde Nickenich und ihr defizitäres Freizeitbad Lavamaar mit insgesamt 300.000 Euro zu bezuschussen, wenn die in einem Fünf-Punkte-Programm definierten Kriterien durch die Ortsgemeinde erfüllt werden.
 
Mit dem Beschluss wird nun die Verwaltung beauftragt mit der Ortsgemeinde Nickenich eine vertragliche Vereinbarung zu verhandeln, die die Bedingungen aus dem CDU-Programm beinhalten muss: Zunächst muss ein professionelles Konzept das Bad und seine realistischen Zukunftschancen beurteilen. Die Ortsgemeinde muss entsprechend investieren und die Verbandsgemeinde verlangt ein Mitspracherecht. Außerdem soll die Möglichkeit geschaffen werden, einen privaten Investor einzubinden.
 
Auch die Nutzer des Bades sollen über die Eintrittspreise und einen noch zu gründenden Förderverein ihren Beitrag zum Erhalt des Lavamaars leisten. Fraktionsvorsitzender Rudolf Schneichel und CDU-Ratsmitglied Georg Moesta erläuterten im Rat den Antrag. Es müsse eine realistische Perspektive für den Erhalt des Bades über den jetzt vorgesehenen Zuschuss-Zeitraum von fünf Jahren hinaus bestehen. Dies bedeute mehr als nur eine Neuaufteilung der jährlichen Verluste. Ein Sterben auf Raten müsse vermieden werden, so Moesta. Hierzu sei insbesondere eine deutliche Attraktivitätssteigerung des Bades erforderlich. „Dies setzt ein realistisches Konzept voraus und eine präzise Kalkulation. Dieses Konzept soll unter sachverständiger Begleitung den Investitionsstau und weitere notwendige Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung des Lavamaars und die hiermit verbundenen Kosten beinhalten. Von der Ortsgemeinde Nickenich erwarten wir die ausdrückliche Bereitschaft zur Investition und zur Übernahme der damit verbundenen Kosten“, erklärte Rudolf Schneichel.
 
Der über die Verbandsgemeindeumlage zu finanzierende Zuschussbetrag soll jährlich abnehmend gestaffelt werden. Insgesamt sollen so 300.000 Euro innerhalb von fünf Jahren zur Verfügung gestellt werden. „Eine verantwortliche Einbindung der Verbandsgemeinde und ihrer Vertreter in künftige das Lavamaar betreffende Entscheidungsprozesse ist im Hinblick auf den mehr als nur finanziellen Beitrag zum Fortbestand des Freizeitbades erforderlich und vertraglich abzusichern“, heißt es im Antrag der CDU. Die Union erwartet außerdem, dass auch von den Nutzerinnen und Nutzern ein Beitrag zum Erhalt des Bades geleistet wird. Dies sei vorstellbar über eine Erhöhung der Eintrittspreise und die Gründung eines Fördervereins. Hier könnten zunächst alle rund 2.500 Personen für eine Mitgliedschaft und damit ihren finanziellen Beitrag angesprochen werden, die die Unterschriftenaktion zum Erhalt des Bades unterstützt haben.

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